Olena Tokar feierte in der Spielzeit 2025/26 ihr Debüt als Elisabetta de Valois (Don Carlo) und Nannetta (Falstaff). Auch in der kommenden Saison ist sie erneut an der Oper Leipzig zu erleben, wo sie ein breites Repertoire von lyrischen bis zu jugendlich-dramatischen Partien interpretiert. Zu ihren nächsten Debüts zählen die Countess Almaviva (Le nozze di Figaro), Die Braut in Innocence sowie Tatjana in Eugen Onegin.
Die Spielzeit 2024/25 begann mit der Veröffentlichung zweier Weltpremieren-Aufnahmen: Schoecks Lieder sowie Joachim Raffs Oper Samson.
Zu ihren gefeierten Rollen an der Oper Leipzig zählen unter anderem Rusalka (Rusalka), Violetta Valéry (La Traviata), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Mimì (La Bohème), Marguerite (Faust), Liù (Turandot), Corinna (Il viaggio a Reims) und Rosalinde (Die Fledermaus).
Olena Tokar ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der ARD-Musikwettbewerb München (1. Preis), der Internationale Boris-Gmyria-Wettbewerb Kiew (Grand Prix), der Lortzing-Wettbewerb Leipzig (1. Preis) sowie BBC Cardiff Singer of the World, wo sie 2013 als eine der fünf besten Sängerinnen ausgezeichnet wurde.
In der Ukraine wurde Olena Tokar geboren, eine herausragende Sängerin mit einem bezaubernden lyrischen Sopran und großem schauspielerischem Talent.
Mirosław Kocur. Teatralny.pl
Olena Tokars im ewigen Schnee noch hauchzart erblühende Nannetta...
Peter Korfmacher LVZ, 13 Oktober 2025
Als Nannetta hat Olena Tokar darüber hinaus ja noch mal die Gelegenheit, mit ihren betörend sicheren Höhen zu glänzen, wenn sie mit ihrem Fenton offen oder verdeckt zusammen ist.
Joachim Lange, Concerti, 13.Oktober 2025
World Premiere Recording
Othmar Schoeck
Die frühen Zyklen erklingen als Weltersteinspielung in einem Arrangement von Graziella Contratto, die auch die beiden Solist_innen Stephan Genz und Olena Tokar mit dem Berner Symphonieorchester als Dirigentin begleitet. Es kommen Liedzyklen der Jugendzeit (op. 4 und 17) aus den Jahren 1904 – 1909 und der fünfzig Jahre später entstandene melancholische Zyklus Nachhall op. 70 zum Zug.
Joachim Raff
Das musikalische Trauerspiel «Samson», in den 1850er-Jahren in Weimar komponiert und dort erst 2022 uraufgeführt, ist ein faszinierendes Werk, das nun vom Label «Schweizer Fonogramm» in Bern aufgenommen wurde. Die Aufnahme wurde am 20. Mai 2024 auf 3 CDs veröffentlicht.
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