Olena Tokar feierte die Spielzeit 2025/25 ihr Debüt als Elisabetta de Valoise (Don Carlo) und Nannetta (Falstaff). In der kommenden Saison wird sie erneut an der Oper Leipzig zu erleben sein, wo sie ein breites Repertoire von lyrischen bis zu jugendlich-dramatischen Partien interpretiert.
Sie begann die Spielzeit 2024/25 mit der Veröffentlichung zweier Weltpremieren-Aufnahmen – Shoecks: Lieder und Joachim Raffs Oper Samson.
Zu ihren gefeierten Rollen an der Oper Leipzig zählen Rusalka (Rusalka), Violetta Valery (La Traviata), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Mimi und Musetta (La Bohème), Marguerite (Faust), Liu (Turandot), Elisabetta (Don Carlo), Corinna (Viaggio a Reims) und Rosalinde (die Fledermaus).
Olena Tokar ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der ARD-Musikwettbewerb München (1. Preis), der Internationale Boris-Gmyria-Wettbewerb Kiew (Grand Prix), der Lortzing-Wettbewerb Leipzig (1. Preis), , der Francisco-Viñas-Wettbewerb Barcelona und der BBC Singer of the World in Cardiff, wo sie als eine der fünf besten Sängerinnen 2013 ausgezeichnet wurde.
In der Ukraine wurde Olena Tokar geboren, eine herausragende Sängerin mit einem bezaubernden lyrischen Sopran und großem schauspielerischem Talent.
Mirosław Kocur. Teatralny.pl
Olena Tokars im ewigen Schnee noch hauchzart erblühende Nannetta...
Peter Korfmacher LVZ, 13 Oktober 2025
Als Nannetta hat Olena Tokar darüber hinaus ja noch mal die Gelegenheit, mit ihren betörend sicheren Höhen zu glänzen, wenn sie mit ihrem Fenton offen oder verdeckt zusammen ist.
Joachim Lange, Concerti, 13.Oktober 2025
World Premiere Recording
Othmar Schoeck
Die frühen Zyklen erklingen als Weltersteinspielung in einem Arrangement von Graziella Contratto, die auch die beiden Solist_innen Stephan Genz und Olena Tokar mit dem Berner Symphonieorchester als Dirigentin begleitet. Es kommen Liedzyklen der Jugendzeit (op. 4 und 17) aus den Jahren 1904 – 1909 und der fünfzig Jahre später entstandene melancholische Zyklus Nachhall op. 70 zum Zug.
Joachim Raff
Das musikalische Trauerspiel «Samson», in den 1850er-Jahren in Weimar komponiert und dort erst 2022 uraufgeführt, ist ein faszinierendes Werk, das nun vom Label «Schweizer Fonogramm» in Bern aufgenommen wurde. Die Aufnahme wurde am 20. Mai 2024 auf 3 CDs veröffentlicht.